YOGATHERAPIE
Yoga heilt!
Zu diesem Ergebnis kommen die beiden führenden deutschen Yogatherapeuten und Ärzte Dr. Imogen Dalmann und Martin Soder vom Berliner Yogazentrum, nach über 20 Jahren Erfahrung mit Yoga als Therapie. Nachzulesen ist dies hier. Weitere Studien über die Wirksamkeit von Yogatherapie finden Sie hier.
Yoga als Therapie ist im Wesentlichen ein Übungsverfahren,
das den Heilung Suchenden ermutigt, seine Fähigkeiten zur Selbstheilung zu stärken. Im Mittelpunkt steht eine individuelle, an den Zielen und Symptomen des Übenden ausgerichtete Übungspraxis. Diese wird regelmäßig und selbständig zu Hause geübt. In Abständen von Wochen oder Monaten wird der Übungsablauf entlang der Erfahrungen und erzielten Ergebnisse weiter entwickelt, korrigiert und nicht selten auch über lange Zeiträume hinweg fortgeschrieben und begleitet. Hier finden Sie mein Angebot für Yogatherapie.
Yoga als Heilmethode ist ganzheitlich:
so wie Krankheit immer das ganze menschliche System betrifft, hat Yogatherapie die gesamte Befindlichkeit ebenso wie das Symptom im Blick. So werden sowohl die gestörten Körperfunktionen harmonisiert als auch die Art und Weise wie die Störung erlebt wird, verändert.
Yogatherapie ist so erfolgreich durch die Vielzahl der eingesetzten Mittel:
ASANA – Haltungen und Bewegungsabläufe- wirken als ganzes System und haben einen förderlichen Einfluss auf das neuromuskuläre und das neurovegetative System. Damit nehmen sie positiven Einfluss auf das Schmerzgeschehen, reduzieren Stresssymptome, lösen hemmende Angstimpulse und führen zu Stimmungsaufhellung. Regelmäßiges Üben der passenden Asana setzt einen inneren Prozess der positiven Selbstregulierung auf körperlicher und psychischer Ebene in Gang und unterstützt die Entwicklung von Selbstkompetenz und Selbstwirksamkeit.
PRANAYAMA, das Üben mit dem Atem wirkt insbesondere auf die körperlichen Regulationssysteme:
>> Atembewegung und Atemrhythmus sind eng verbunden mit dem vegetativen Nervensystem. Dieses beeinflusst nahezu alle Körperfunktionen wie z.B. Blutdruck, Immunabwehr, Stressverarbeitung, Verdauungsprozesse oder die mentale Leistungsfähigkeit.
>> Weiterhin spielt der Atem eine wichtige Rolle für die psychische Befindlichkeit, so ist z.B. das Atemzentrum über neuronale Verknüpfungen eng mit der Region des Mandelkerns im Gehirn verbunden, eine Region die für die Entstehung von Angst und Panik zuständig ist.
>> Auch zwischen hormoneller Regulation und Atemfluss bestehen gegenseitige Beeinflussungen, die sich in der Schwangerschaft und in den Regulationsstörungen der Wechseljahre deutlich zeigen.
>> Ein weiterer für die Yogatherapie wichtiger Bereich ist die Weiterleitung von Schmerzempfindung an das Atemzentrum; so kann ein heftiger Schmerz uns zuweilen den Atem rauben.
In der Arbeit mit dem Atem als Mittel der Yogatherapie gilt das Prinzip der kleinen Schritte. Das menschliche System reagiert auf Störungen mit entsprechend großen oder kleinen Antworten. In der Yogatherapie geht es darum herauszufinden, wie viel Impuls verträgt das System und wie viel Impuls braucht das System, um den Anstoß zur Selbstregulation zu bekommen. Dieses schrittweise aufeinander aufbauende Vorgehen nennen wir im Yoga: Krama.
Wie schon bei der Auswahl der Asana und insbesondere in der Arbeit mit dem Atem, ist die individuelle Anpassung der Schlüssel zum Erfolg.
Meditation, bedeutet, sich ungeteilt auf ein Objekt oder Thema auszurichten und diese besondere mentale Präsenz aufrecht zu halten, ohne sich dabei in irgendeiner Weise ablenken zu lassen. Meditation definiert sich nicht durch das jeweilige Meditationsobjekt, sondern alles kann Gegenstand von Ausrichtung sein. Patanjalis Yoga Sutra, – einer der grundlegenden Texte des Yoga in der Tradition von T. Krishanmacharya und TKV Desikachar und weltanschaulich neutral – beschreibt die Schritte, die für einen erfolgreichen Meditationsprozess nötig sind: der erste Schritt ist die Konzentration auf ein gewähltes Objekt (Dharana), anschließend erarbeitet man sich die Kontinuität in der Ausrichtung und schafft damit Intensität (Dhyana). Beide Schritte erfordern Zeit und münden schließlich in tiefe Verbundenheit, in das tiefe Verstehen des Meditationsgegenstandes. Die klare Ruhe des unverwandt ausgerichteten Geistes stellt sich ein (Samadhi).
Die heilenden Wirkungen von Meditation auf die Steuerungssystem des Menschen werden durch vielfältige Studien belegt.
Bei vielen chronischen Erkrankungen, aber auch bei Burn-Out und Depressivität ist die Achse der Stresshormone mit in das Geschehen einbezogen und behindert angemessene Reparaturprozesse und Kompensationsmechanismen des Körpers. Erfahrungen wie die Unfähigkeit abzuschalten, Schlafstörungen, Erschöpfung und erhöhte Reizbarkeit zeigen ein erhöhtes Stressniveau an. Aber auch Symptome wie Kopfschmerzen, erhöhter Blutdruck, Herzrasen und Angstattacken sind Zeichen für die dauerhaft zu hoch eingestellte Spannung im System. Mit Hilfe von Meditation kann das innere Stressniveau gesenkt und nachhaltig die Regulationsfähigkeit wiederhergestellt werden. Die Erfahrung des Heil-Seins kann sich einstellen , trotz möglicherweise dauerhaft zu akzeptierender Einschränkungen.
Mantra: Die Rezitation von Mantras kann als eine besondere Form der Meditation durch Klang verstanden werden. Die hörbare Rezitation von kurzen oder längeren Texten in der vokalreichen indischen Hochsprache Sanskrit verbessert Qualität und Länge des Atems und beeinflusst die Stimmung positiv.
Die Wirkung von Mantra intensiviert sich, wenn es mental wiederholt wird und mit dem Bewusstsein um die Bedeutung verstärkt wird. Dazu eignen sich z. B. Mantras, die sich mit „Gesund-Werden“ mit Hilfe aller Kräfte der Natur beschäftigen, oder auch Mantras, die Leben und Entwicklung fördern und sich als hilfreich in der Schwangerschaft oder in Zeiten des unerfüllten Kinderwunsches erwiesen haben.
anwendung
Yogatherapie erweist sich als komplementär zu Schulmedizinischen Verfahren wie zu den unterschiedlichsten alternativen Methoden. Ohne Schwierigkeiten lässt sich Yogatherapie auch mit psychotherapeutischen Verfahren verbinden, kann sie unterstützen oder von ihnen unterstützt werden.
Yogatherapie hat sich als erfolgreich bei folgenden Themen erwiesen:
>> Stress
>> Rückenschmerzen, Schmerzen in den großen Gelenken
>> Schulter/Nackenverspannungen
>> Rheuma und MS
>> Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankung
>> Chronische Atemwegserkrankungen und in der Krebsnachsorge
>> Depressivität, Burn-Out, Ängste
Individuelle Begleitung in der Schwangerschaft, bei unerfülltem Kinderwunsch und in den Wechseljahren